Ted Huffman

Madama Butterfly

Zum Sterben schön Der amerikanische Newcomer Ted Huffman inszeniert «Madame Butterfly» im Zürcher Opernhaus. Schlicht und ergreifend.

In der Inszenierung von Ted Huffman füllt ein weisser, leerer Kasten die ganze Bühne im Zürcher Opernhaus. Nur selten öffnet sich die Rückwand und gibt den Blick frei in einen rabenschwarzen Abgrund. Ein Käfig ist dieser Kasten für Madame Butterfly, gleichzeitig aber auch ein wunderbarer Raum für die grossartigen Sänger/Schauspieler. Der Regisseur Ted Huffman setzt jede Bewegung und jede Geste überlegt und präzise ein. Da gibt es weder Opernpathos noch japanischen Kitsch. Da stehen die Menschen und ihre grässliche Geschichte im Zentrum, packend und sehr berührend.

Cordelia Fankhauser, SFR 1 (December 11, 2017)

Ästhetisch und einsichtig
Man glaubt diese Oper ja zu kennen und hat auch schon die Inszenierungen erlebt, die das vertraute Japanbild beiseite lassen, und die moderne Business- und Sextourismuswelt in Puccinis „Madama Butterfly“ hinein projizieren. Ted Huffman zeigt mit einem starken Ensemble, dass das Stück mit Brisanz ganz aus sich heraus erzählt werden kann und wie neu zu erleben ist…Ein zu Recht umjubelter Opernabend.

Ein Maximum an Abstraktion

Für das originale Flair war neben dem Regisseur Ted Huffman auch die choreografische Mitarbeiterin Sonoko Kamimura-Ostern besorgt. Eine reine Ausstattungsoper ist ihre Inszenierung aber nicht. Dass sie anderes im Sinn hat, macht schon das Bühnenbild (Michael Levine) klar. Statt der kleinteiligen Papierwände, des japanischen Interieurs und des Gartens mit blühenden Kirschbäumen sehen wir nichts weiter als einen bühnengrossen weissen Raum – die grösstmögliche Abstraktion eines realen Schauplatzes, den man für diese Oper erwartet.

Der leere Raum wird allmählich wohnlich eingerichtet. Der Amerikaner Benjamin Franklin Pinkerton, der seinen Japan-Aufenthalt mit einer Ehe auf Zeit versüssen will, zieht mit dem schweren Mobiliar eines bürgerlichen Wohnzimmers seines Herkunftslandes ein…Wenn im Gegenzug Cio-Cio-San den Kimono ablegt und sich im zweiten Akt in der Robe der grossbürgerlichen Dame des späten 19. Jahrhunderts zeigt, dreht die Spirale der Ironie dieser hellsichtigen Inszenierung weiter. Im Gegensatz zu ihm nimmt Madama Butterfly nicht nur den bürgerlichen Stil, sondern auch – bis in die Verzweiflung des endlosen Wartens auf seine Rückkehr – die darin verankerten Ideale von Treu und Glauben für sich in An- spruch. Was für die Geisha ein Akt der Emanzipation wäre, macht der amerikanische Offizier in seine Ignoranz zunichte. Nicht nur, dass er für japanische Eigenart kein Verständnis aufbringt – die Inszenierung zeigt es fein, aber deutlich – schwerer wiegt sein Verrat an der eigenen Kultur.

In diesem Spannungsfeld wächst auch der Figur des amerikanischen Konsuls Sharpless Bedeutung zu, der dies alles durchschaut, aber nichts ausrichten kann. Mit warmherzigem, kernigem Bariton macht Brian Mulligan diesen kultivierten Mann zu einer tragischen Figur von zentralem Gewicht im Stück. Die Szene, in der er vergeblich versucht, Cio-Cio-San den Brief vorzulesen, ist grosses Theater, minutiös, aber lebendig unmittelbar gespielt: Wie sie sich in die Illusion flüchtet, wie Sharpless behutsam zu bleiben versucht, aber die Fassung verliert, wie sie schliesslich als letzten Trumpf für ihren Glauben an die Rückkehr Pinkertons das gemeinsame Kind hereinführt, das ein Spielzeugschiff hinter sich herzieht – das ist im Sog von Puccinis Musik unerhört berührend und wahr.

Auch dieses Kind bekommt hier eine grosse Rolle, aber dick aufgetragen wird auch mit ihm keineswegs. In ihrer Genauigkeit und Behutsamkeit ist Ted Huffmans Inszenierung gleichsam leise und von der japanischen Ästhetik bestimmt, nicht nur was die Figurinen betrifft, sondern im Gefüge von Personenführung und Raum insgesamt.

Herbert Büttiker, Der Landbote (December 12, 2017)

Ein Opfer im Kampf der Kulturen Am Opernhaus Zürich lässt Ted Huffman in Puccinis «Madama Butterfly» westliche und östliche Zivilisation entlarvend aufeinanderprallen – ein aufrüttelnder Abend

So endet doch keine Oper! So endet eigentlich gar nichts. Ein Schlag in die Magengrube ist das, und bei guten Aufführungen wie dieser braucht man eine kleine Ewigkeit, um sich davon zu erholen…einen Mord durch Unterlassung, zeigt uns der amerikanische Regisseur Ted Huffman in seiner beeindruckenden Neuinszenierung der «Madama Butterfly» am Opernhaus Zürich.

Ausgangspunkt dieser völlig unaufgeregten, doch dadurch umso eindringlicheren Produktion ist der leere, weisse Raum. Der White Cube, von Kunstmuseen lange Zeit als neutraler Rahmen für die Hängung von Bildern propagiert, dient als szenischer Nullpunkt. Von hier aus erzählt Huffman anfangs wie in einem Zeitraffer erst die kulturhistorische Vorgeschichte dieser «Tragedia giapponese», bevor das eigentliche Drama der Geisha Ciò-Ciò-San seinen Lauf nimmt. Wie einst der amerikanische Commodore Matthew Perry, der 1853 mit seinen schwarzen Schiffen in die Bucht von Edo fuhr und die Öffnung des streng isolierten Japan erzwang, okkupiert der Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton sein neues Liebesnest auf einem Hügel bei Nagasaki kurzerhand mit seinen wuchtigen Möbeln im Kolonialstil (Bühne: Michael Levine). Die zarte Chrysanthemenpoesie der japanischen Kultur, man ahnt es, wird daneben keine Chance haben.

Gleichwohl denunziert oder karikiert Huffman weder die eine noch die andere Seite…Am Ende nämlich wird dieser reumütige Lover noch einmal auf die Bühne stürmen – eine der wenigen, aber gezielten Abweichungen Huffmans von den Vorgaben des Librettos. Ungeachtet seiner wartenden Frau, der blasierten Kate (Natalia Tanasii), will er die Geliebte in die Arme schliessen. Vielleicht zum Abschied, vielleicht für immer. Doch es ist zu spät: Vor seinen Augen setzt sich Butterfly das Messer an die Kehle und bricht tot vor ihm zusammen. Das ist drastisch, keine Frage, wirkt aber nicht einen Moment lang melodramatisch – erscheint es doch als der blutige Endpunkt einer konsequenten Rollenentwicklung…

Auch sonst vermeidet die Regie, trotz überwältigend schönen Kostümen (Entwürfe: Annemarie Woods) und immer wieder betörenden Lichtstimmungen (Franck Evin), jegliches Abgleiten in blossen Exotismus oder gar Kitsch, von dem Puccinis Werk mehr bedroht ist als die meisten anderen Evergreens des Opernrepertoires. Umso schärfer tritt der kulturelle Konflikt hervor: ein Zusammenprall von unvereinbaren Lebensmodellen, der unweigerlich Opfer fordert.

Christian Wildhagen, Neue Zürcher Zeitung (December 11, 2017)

Endlich verstehen wir die Butterfly Regisseur Ted Huffman zeigt Giacomo Puccinis «Madama Butterfly» am Zürcher Opernhaus so, wie das Stück einst gedacht war: Als tödliches amouröses Missverständnis zwischen Amerika und Japan. Und es wirkt kein bisschen einfallslos.

Drei Jahre sind eine lange Zeit, wenn man auf den Liebsten wartet. Und auch zehn Minuten können eine kleine Ewigkeit bedeuten, wenn man jemandem beim Warten zuschauen muss. Aber nicht hier, nicht in dieser «Madama Butterfly». Da sehen wir die wartende Cio-Cio-San – und verstehen sie endlich.

Nicht, weil sie etwas besonders Aufschlussreiches tun würde. Sondern, weil sie wirklich nichts anderes tut als warten. Sie sitzt da. Dreht sich mal um nach ihrem schlafenden Kind. Hält Ausschau, ob das Schiff im Hafen angekommen ist. Setzt sich wieder hin. Kein Wort, kein Ton. Nur das Orchester erzählt von ihren Ängsten, ihren Hoffnungen, ihrer Müdigkeit – in jenem ellenlangen Zwischenspiel, das eigentlich als Ouvertüre eines dritten Teils gedacht war, den Puccini bei der Überarbeitung seiner Oper vom zweiten Akt abgespalten hatte.

Heute wird das Stück meist (und auch in Zürich) wieder in der originalen Zweiteiligkeit gegeben, das aktionsfreie Zwischenspiel wird damit zum Prüfstein für jeden Regisseur. Der Amerikaner Ted Huffman, der erstmals am Opernhaus inszeniert, hat ihn weder aus dem Weg geräumt noch dekoriert. Überhaupt nimmt er die Oper als das, was sie ist. Da passiert praktisch nichts auf der Bühne, was nicht im Libretto stehen würde. Und es passiert alles, was im Libretto steht.

Das bedeutet nun aber nicht, dass ihm nichts eingefallen wäre. Mit altmodischem Ausstattungstheater hat das, was Huffman auf die Bühne bringt, genauso wenig zu tun wie mit Regietheater. Es ist eine ganz eigene Ästhetik, die er entwickelt hat für das Stück – und in der er das Stück entwickelt, auf behutsame, ebenso schlichte wie bilderstarke Weise.

Es wäre leicht, da tagesaktuelle Anspielungen zu machen. Weit schwieriger ist es, sie wegzulassen, ohne dass man sie vermisst: Huffman schafft es. Er schafft es sogar, dass man diesen Pinkterton ein wenig versteht, seine Leichtfertigkeit, seine Abenteuerlust. Er ist zwar ein Trampel, ein oberflächlicher Geck, der gar nicht merkt, wie fremd er ist in diesem Japan; aber böse ist er nicht.

Das wurde ja oft und durchaus zu Recht als Makel kritisiert: dass diese Oper so absehbar und klischeefreudig ist (schon wieder eine Sopranistin, die sich am Ende umbringt). Auch der Vorwurf der Tränendrüsendrückerei ist nicht falsch: Musste es denn wirklich sein, dass Butterfly am Ende auch noch das Kind an Pinkerton und seine neue amerikanische Gattin abgeben muss? Hier wird klar, warum sie muss, warum sie gar keine andere Wahl hat, warum auch Puccini keine andere Wahl hatte. Und es ist nicht kitschig, sondern herzergreifend traurig.

Susanne Kübler, Tages Anzeiger (December 11, 2017)

Die Oper ist gewissermassen die künstlerischste aller Kunstformen. In ihr vereinen sich Musik, Literatur, Schauspiel, Choreografie, dekorative Gestaltung bis hin zu Mode und Beleuchtungstechnik. Bei der Neuproduktion am Opernhaus Zürich unter Regisseur Ted Huffman zeichnen sich alle diese Elemente auf ihre Weise aus…Die Inszenierung ist intellektuell und einfach gestrickt zugleich.

Vincent Abt, Aargauer Zeitung (December 12, 2017)

Ted Huffman inszeniert am Zürcher Opernhaus mit viel Liebe zum Detail ein Japan um 1900.

Ganz am Schluss erlaubt sich der Regisseur Ted Huffman einen Eingriff in das Stück, den man von ihm nicht erwartet hätte: Butterfly ersticht sich nicht in dem Moment, in dem die Musik diesen dramatischen Moment untermalt, sondern später, als Pinkerton in den Raum tritt,  und sie sich sterbend in seine Arme stürzt. Passt gut, aber es erstaunt trotzdem, denn bis dahin hatte sich der amerikanische Regisseur, der zum ersten Mal am Zürcher Opernhaus arbeitete, akribisch genau an die Partitur und ans Libretto gehalten, hatte mit viel Liebe zu den Details ein japanisches Häuschen (Bühne: Michael Levine) mit möglichst realitätsnahem Leben aus der Zeit um 1900 gefüllt und die Geschichte genauso nacherzählt, wie sie Puccini und seine Librettisten sich vorgestellt hatten.

Es herrscht ein Realismus wie für ein Filmset, bis hin zur auf dem Feuer dampfenden Teekanne. Süss, wie Suzuki noch schnell die aufgehängte Wäsche wegräumt, wenn der Konsul zu Besuch kommt. Huffman übertreibt nicht damit, es ist keine Ausstattungsorgie geworden, dafür sorgen zwei Kunstgriffe, die dieser Inszenierung gut anstehen und ihr über den Realismus hinaus Poesie geben: Viel Raum im künstlich vergrösserten weissen Haus mit den typischen Schiebewänden, und viel akribische Arbeit mit Licht und vor allem mit den Schatten, welche die Personen auf diese Wände werfen, sie manchmal ins Riesenhafte vergrössern – sehr passend zum Beispiel für Frau Pinkerton, die auf diese Weise schon als personifizierte Bedrohung erscheint, bevor sie auch nur ein Wort gesagt hat.

Reinmar Wagner, Musik & Theater (December 11, 017)

Liebe auf Zeit

Wenn ein Opernabend echten Herzschmerz versursacht und gleichzeitig geistig aufrüttelt, dann hat er seinen Zweck mehr als erfüllt. So wie aktuell in Zürich die Neuproduktion von Puccinis „Madama Butterfly“ dank der fesselnden Regie von Ted Huffman…

Oliver Schneider, Dreh Punkt Kultur (December 19, 2017)

Eine Frau im Wartemodus Die neue “Madama Butterly” am Opernhaus Zürich gerät zu einem bewegenden Abend der feinen Nuancen

In einen leeren Raum werden Einrichtungsgegenstände getragen, mit denen der amerikanische Leutnant Pinkerton das Liebesnest für sich und seine „Frau auf Zeit“ möblieren lässt. Regisseur Ted Huffman und Bühnenbildner Michael Levine veranschaulichen hier in ihrer Neuinszenierung von Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ am Opernhaus Zürich eine Form von Kolonialisierung: Ein Amerikaner erobert sich ein Stückchen Japan; einheimische Frau inbegriffen. Hausbelegung und Ehevertrag nach japanischem Recht laufen auf 999 Jahre, je monatlich kündbar.
Mit „Madama Butterfly“ werden wohl gerne Kimonos und Kirschblüten assoziiert. Der New Yorker Huffman erinnert uns daran, dass die 1904 uraufgeführte Oper eigentlich vom Zusammenprall zweier Kulturen handelt…

Die Regie hat einen bis dahin aber reich beschenkt, vor allem mit einer ausgefeilten, emotionsdichten Personenführung, die trotzdem nie „gemacht“ anmutet und nirgendwo in Aktionismus abdriftet. Huffman entschlackt das Stück von aufführungsgeschichtlichen Klischees und schärft den Blick fürs Wesentliche, ohne dabei atmosphärisch einzutrocknen.

Torbjörn Bergflögt, Südkurier (December 14, 2017)

Rinaldo

Regisseur Ted Huffman und Choreograf Adam Weinert haben Georg Friedrich Händels Oper „Rinaldo“ als Apotheose des Tanzes und der Bewegung umgesetzt, und das mit einer Personenführung, wie man sie in einer derartigen Präzision und Detailliertheit sonst nicht erlebt auf der Opernbühne. Die Bewegungsstile waren wie in einer zweiten Partitur komponiert, mit parallelen Zeitschichten und Geschwindigkeiten, kein Schritt unüberlegt, kein Fall ein Zufall…Das Verblüffende an der neuen Produktion der Oper Frankfurt jetzt im Bockenheimer Depot war, dass diese Bühne komplett leer blieb, technikfrei. Eine große schwarze Schräge ohne Enden. Und dennoch funktionierte der Zauber, das war ganz enorm.

Stefan Stickhaus, Frankfurter Rundschau (September 18, 2017)

Fabulierende, ästhetisch funkelnde Regie-Erzählkunst…‘Glücklich sind jene, welche ihr Herz mit Sinn erfüllen’, tönt es zu guter Letzt von der Zauberinsel ‘Rinaldo’ in den Zuschauerraum des Bockenheimer Depots. Ja, die Liebe, deren Verstrickungen, menschliche Irrungen und Verwirrungen stehen allesamt im Fokus von Ted Huffmans Introspektion in Händels Zauberoper ‘Rinaldo’. Wir sehen keinen Kampf im Heiligen Land, ebensowenig Kreuzritter vor den Toren Jerusalems. Wir schauen in die Unendlichkeit menschlicher Abgründe. Blicken auf Herzenspein. Erleben, wie sich die Liebenden Rinaldo und Almirena oder Armida und Argante zu Verachteten, Verschmähten oder Rachsüchtigen und sich wieder zurück in huldvoll Sehnende wandeln. In Ted Huffmans ‘Rinaldo’ klingen, singen pochende Herzen. Ein musikpoetischer Geniestreich! Zudem bannt Regisseur Ted Huffman seine zutiefst menschliche, berührende Charaktere auf eine schwarze, große abgeschrägte Fläche: ein fantastisches Tableau für einen Händelschen ‘Sommernachtstaum’ à la Shakespeare…

Barbara Röder, Klassik Magazin (September 17, 2017)

Mit Georg Friedrich Händels “Rinaldo” gelang der Frankfurter Oper eine weitere außergewöhnliche Barock-Premiere. Das Publikum war aus dem Häuschen…Der Frankfurter „Rinaldo“ war nun eine sehr spezielle Premiere. Erstmals führte der New Yorker Regisseur Ted Huffman in einem deutschen Opernhaus Regie. Dass er sich für sein Debüt Frankfurt und ein ehemaliges Trambahndepot ausgewählt hatte, war mehr als eine nette Geste an die Stadt und ihre Opernmacher. Bühne und weitflächige Räumlichkeit des Depots eignen sich für das gestalterische Konzept von Huffmans Inszenierung besonders gut…Am Ende gab es also fleißig Beifall zu verteilen, von dem auch die Regie völlig zu Recht minutenlang überzogen wurde.

Matthias Gerhart, Frankfurter Neue Presse (September 18, 2017)

Und auch aus dieser, die der neuen Frankfurter Produktion zugrunde liegt, streicht der Regisseur Ted Huffman alle religiösen Anspielungen. Seine Inszenierung setzt auf Raumwirkung und Bewegung…Die Bühne ist eine leere, nach vorn abfallende Rampe, die für die kleine Spielstätte im Bockenheimer Depot bewusst überdimensioniert ist. Der barocken Überwältigungsästhetik setzen er und der Choreograph Adam Weinert eine der Überraschung und der Reduktion entgegen. Figuren erscheinen unvermittelt, verschwinden plötzlich, Kostüme ändern binnen weniger Momente die Farbe…Die Inszenierung ist perfekt durchchoreographiert, sie orientiert sich an barocken Tanznotationen und durchsetzt sie mit modernen Elementen. Damit bricht Huffman gleichzeitig die starre Struktur der Ca-capo-Arien auf und hält alles in Bewegung.

Bernd Zegowitz, Rhein-Neckar Zeitung (September 17, 2017)

Als Deutschlanddebut inszeniert der amerikanische Regisseur Ted Huffman Händels Rinaldo in der Dépendance der Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot und beschert dem gebeutelten Publikum einen wunderbaren Musikabend…Huffman hat eine Art Horizontverschmelzung zwischen der Zeit der Handlung – ca. 1100 – und der Entstehungszeit der Oper – Ende 1710 bis Anfang 1711 – vollzogen; er hat den ganzen christlichen Ballast abgeworfen, auf jede Politisierung und jede Aktualisierung verzichtet und stattdessen die Handlung in eine undefinierte Zeit verlegt. So konzentriert er sich auf die Liebesgeschichte(n) und nimmt auch die Fantastik des Stücks ernst, wenn er mit Hilfe des Choreographen Adam Weinert Kampfszenen wie in Zeitlupe inszeniert und böse Furien als Begleiter der Zauberin Armida auftreten lässt.

Stefana Sabin, Faust Kultur (september 20, 2017)

Eine außergewöhnliche Spannung lag über der fast drei Stunden dauernden Premiere am 16. September 2017. Dann brach der Beifall los – stürmisch mit Bravos, lauten Rufen feierte das Publikum am Ende das gesamte Opernteam…Steil steigt die Bühne im Bockenheimer Depot an und endet im Nichts. Kein einziges Requisit, nur die Lampen an den Pfosten spielen hin und wieder eine Rolle. (Annemarie Woods Bühnenbild – Joachim Klein Licht). Die Schatten an den Wänden des Bockenheimer Depots sind eindrucksvolle Ergänzung der Bühnen-Lichtspiele…Der amerikanische Regisseur Ted Huffman und der Choreograf Adam Weinert haben ein Meisterstück von Tanz und Bewegung geschaffen wie es in Opern selten zu sehen ist.

Renate Feyerbacher, Feuilleton Frankfurt (September 21, 2017)

Dieser “Rinaldo” raubt allen den Atem…Frenetische Jubel nach drei Stunden im Bockenheimer Depot…Ein barocke Sternstunde, Ted Huffman inszenierte ein täzerisches Feurwerk fast ohne Bühnebild…Für Händel- und Barock-Fans ein Muss.

Dr. Josef Becker, Bild (September 21, 2017)

Die Oper Frankfurt zeigt Händels baro-cken Hit als rasante Dreieckskiste voll cho-reographischer Eleganz…Der junge NewYorker Regisseur Ted Huff-man gibt mit dieser,von Adam Weinert feinnervig choreografierten Arbeit sein beeindruckendes Deutschlanddebüt…Trampelnden Applaus erhielten am Ende nicht nur Sänger und Regieteam sondern auch das federnd intonierende Museumsorchester unter Simone Di Felice.

Bettina Boyens, Gießener Allgemeine Zeitung (September 18, 2017)

Ihn interessieren weder historische noch politische Bezüge. Ted Huffman hat aus Händels „Rinaldo“ im Bockenheimer Depot eine ganz eigene Zauberoper geschaffen…Huffman entschied sich daher, alle Referenzen an Christentum und Islam zu tilgen und die in Jerusalem um das Jahr 1100 angesiedelte Handlung in die „Phantasiewelt“ eines abstrakten Raums zu verlagern. Der wohlfeilen „Aktualisierung“ im Sinne eines modernen Religionskampfes oder des Nahost-Konflikts hat er damit auf erfrischende Weise entsagt. Panzer, Raketen, Bunker, Tarnanzüge, Maschinenpistolen und andere selbstverständliche Utensilien des Regietheaters gibt es ausgerechnet hier nicht zu bestaunen. Dafür verschmelzen die verbleibenden zwei Zeiten auf dem Theater, die barocke Entstehungszeit und die Gegenwart, zu einer ästhetisch sehr reizvollen Stilisierung.

Guido Holze, FRankfurter Allgemeine Zeitung (September 18, 2017)

Sulle note dell’ouverture un drappello di guerrieri rinascimentali occupa lo spazio, un enorme piano inclinato nero, lo riempie e se ne impossessa. Il Rinaldo di Ted Huffman, regista statunitense al debutto in un teatro d’opera tedesco, si gioca tutto sulla fisicità e sui movimenti dei personaggi. Anatomie scolpite che si muovono in uno spazio astratto. Sembra di entrare in un libro di stampe antiche, ma appena i protagonisti cominciano a muoversi vengono subito alla mente suggestioni e canoni estetici assolutamente contemporanei. Le movenze dei protagonisti in scena, il loro uso delle armi, richiamano la gestualità dei nostri videogiochi più raffinati. Pregevole che il regista riesca, oltre che a ricreare la dimensione magica dell’opera, a rimandare le passioni e le emozioni dei personaggi, grazie anche a un curato lavoro di recitazione. La musica di Händel innerva poi l’azione con tutta la sua intelligenza emotiva e a sua volta ne esce valorizzata, creando una tensione continua che si scioglie solo sull’ultimo sipario…Si resta incantati da queste tre ore di Händel, che passano in un soffio, e sia il pubblico che il botteghino hanno giustamente decretato grande successo per questa produzione.

Stefano L. Borgioli, Arte Arti (September 23, 2017)

Spektakulär gelungen…Ein gnädiger Kritiker würde dem Leser vorenthalten, was er versäumt, wenn er diese Produktion nicht besucht. Er würde ihm nicht von einem spektakulär gelungenen Theaterabend, einer kongenialen Amalgamierung von Schauspiel und Tanz berichten, nicht von beglückenden Sängerleistungen und einem fabelhaften Orchester auf dem Niveau der besten Spezialensembles für Alte Musik. Ein gnädiger Kritiker würde von all dem schweigen, denn sämtliche Vorstellungen sind restlos ausverkauft, und die Produktion wird nicht mehr wiederaufgenommen…Dieses Mal füllt eine riesige, abschüssige Rampe die gesamte Breite zwischen den Stahlsäulen des Saales aus. Sie dehnt sich in die Tiefe des Raumes und bleibt zunächst leer. In dieser riesigen schwarzen Leere arrangieren Regisseur Ted Huffman und Choreograph Adam Weinert mit sechs Sängern, acht Tänzern und wenigen sparsam eingesetzten Requisiten ein dichtes und fesselndes Spiel, das auch ohne Musik über die gesamte Dauer von drei Stunden das Publikum in seinen Bann ziehen könnte.

Michael Demel, Der Opernfreund (September 23, 2017)

Regisseur Ted Huffman, der mit dieser Produktion sein Deutschlanddebüt gibt, und Choreograf Adam Weinert haben hier eine überaus dynamische Rinaldo-Version geschaffen. Neben sechs Sängern sind auch acht Tänzerinnen und Tänzer beteiligt. Und die Grenzen verlaufen fließend, will heißen, auch die Sänger sind überdurchschnittlich körperlich eingebunden und gefordert…Am Ende tosender, lautstarker Applaus, Getrampel und Standing Ovations. Wer bisher noch keine Karte für eine der verbleibenden Vorstellungen hat, kann nur auf eine Wiederaufnahme in den nächsten Jahren hoffen, denn alle Vorstellungen sind ausverkauft.

Markus Gründig, Kulturfreak (September 22, 2017)

Im Bockenheimer Depot der Oper Frankfurt hat man der Versuchung, den «Clash of Civilizations» einschließlich waffentechnischer Aktualisierung plakativ auf die Bühne zu brettern, widerstanden. Stattdessen setzen Regisseur Ted Huff-man, die Bühnen- und Kostümbildnerinnen Annemarie Woods und Raphaela Rose sowie Choreograf Adam Weinert auf eine Art theatralisches Mobile, das alle Konikte, Kontraste und rasante Dynamik bereithält, ohne sie im Einzelnen zu verfestigen. Ebendies lässt das Werk, ohne die eminenten Emotionen zu vernachlässigen, im besten Sinne spielerisch schweben. Dass keine Guckkastenbühne zur Verfügung steht, gerät hier zum Vorteil, ermöglicht eine große schwarze Schräge, nach allen Seiten offen, die permanenter Kinetik dient. Dazu fügt sich, dass die Kostüme (schwarz und weiß, teils zeitindifferent, teils diskret barockisierend) gerade nicht als Gut-Böse-Chiffren für muslimische oder westliche Welt fungieren.
Alles ist hier in Bewegung. Armidas Furien, weiß, kahlköpssig, sind stets präsent, halten den verwirrten Rinaldo an ihren Seilen gefangen, liefern sich mit den im Bann gelähmten Rittern fast Tai Chi-hafte Kämpfe. Armida erscheint, eine andere Königin der Nacht, hoch oben auf einem Schiffsbug. Ihr schwarzes Kleid löst sich, technisch bravourös, ins Virtuelle auf. An Zauber aller Arten fehlt es nicht.

Gerhard R. Koch, Opernwelt (December 2017)

Dass man auch ohne ein ausgefeiltes Bühnensetting einen Opernabend kreieren kann, wie er packender kaum sein könnte, bekam das Frankfurter Publikum im Bockenheimer Depot zu spüren, als sich auf weitgehend leerer Bühne ein präzise durchchoreografierter »Rinaldo« von Georg Friedrich Händel entfaltete. Aus dem Vollen schöpfen konnte das Kreativteam um Regisseur Ted Huffman und Choreograf Adam Weinert beim Titelhelden. Der polnische Countertenor Jakub Jósef Orlinski brachte mit agil geführter Stimme nicht nur alle vokalen Voraussetzungen mit, sondern zeigte mit seiner Erfahrung als Breakdancer zudem mit präziser Körperbeherrschung spektakuläre Schwertkampfszenen.

, Das Opernglas (December 2017)

It’s no wonder that director Ted Huffman, who is known for his work in new and contemporary opera, would offer such an exciting take on Handel’s Rinaldo. Barefoot performers painted the all-black, insanely raked stage with extremely physically demanding and dynamic choreography usually reserved for the contemporary dance world. There were just two or three set pieces in the entire three hours - a chair, a boulder - which was fitting for an opera set in a pre-Jerusalem desert. There were no wings, no sets - everything was organic, nothing artificially concealed. Instead, Huffman leaned on the Bockenheimer Depot’s cool open architecture and, with the help of fellow New Yorker choreographer Adam Weinert, made use of the bodies of the six singers and eight dancers on stage as the main markers and drivers of the action. Coupled with some simple fog and lighting on the deeply sloped stage, which ended at the peak of a steep mountain and dove into a versatile trench downstage for discarding bodies, the result was a clean and highly dynamic playground for the action to take place in.

Blanche Israël, Schmopera (September 19, 2017)

Le premier meurtre

La mise en scène de Ted Huffman s’empare de cet univers avec beaucoup d’élégance. Il s’agit d’une vraie mise en scène, c’est-à-dire d’une direction d’acteurs intelligente et intelligible, laquelle se contente de quelques troncs d’arbres, de lumières travaillées avec soin, et surtout de costumes.

Christian Wasselin, Opéra Magazine (December 2016)

Équipe: la terme n’a jamais aussi bien collé au travail du Balcon, où le compositeur Arthur Lavandier, le librettiste Federico Flamminio, le chef Maxime Pascal, le metteur en scène Ted Huffman, l’ingénieur du son Florent Derex, le pianiste Alphonse Cemin, les chanteurs, l’orchestre ont travaillé dans une si grande osmose que l’on sera bien en peine de déceler l’apport de chacun au succès de l’ensemble. Et voilà que l’on se surprend à se dire que l’opéra, ce ne devrait être que cela: un ouvrage collectif…Voici donc une heure et demie sans entracte d’une puissance dramatique et émotionnelle constamment captivante: une rareté à une époque où trop d’ouvrages lyriques nouveaux commencent très bien et ont déjà brûlé toutes leurs cartouches au bout d’un quart d’heure…Voici une mise en scène tchekovienne dans son dépouillement raffiné, dont l’élégance n’exclut pas l’éloquence…Voici un dispositif qui fait éclater le traditionalle disposition frontale entre fosse et scène, en prolongeant l’orchestre de fosse par des instrumentalistes placés sur scène et intégrés à l’action comme un choeur antique…Le tout donne un spectacle assez ensorcelant, que l’on ne peut que souhaiter ardemment voir repris un peu partout.

Christian Merlin, Le Figaro (November 7, 2016)

La nouvelle production de l’opéra de Lille créée dimanche après-midi est d’une grande beauté, disons-le, une vraie réussite…dix-huit musiciens dans la fosse, douze sur le plateau au côté des chanteurs – tous remarquables –, tout ce monde occupant joliment les espaces dans une mise en scène habile, évocatrice et esthétisante (signée Ted Huffman) et techniquement inventive, à l’exemple des surtitrages projetés sur deux écrans en fond de scène. Une petite heure et demie d’un spectacle presque classique qui répond parfaitement à un cahier des charges décliné par Caroline Sonrier (directrice de l’opéra) : «  La vision collective d’un projet musical  ». Le pari n’était pas gagné d’avance : il tient la route, salutations bien basses.

Jean-Marie Duhamel, La Voix du Nord (November 7, 2016)

Une création mondiale par une bande de trentenaires, avec dans la fosse l’ensemble le Balcon, dirigé par Maxime Pascal. Et, sur scène, le travail épuré du metteur en scène américain Ted Huffman, en quasi noir et blanc. Au sortir de la première, comment se porte le bébé ? Plutôt très bien…D’abord la mise en scène de Ted Huffman se contente sur fond noir de quelques meublants et parvient sans foutoir à organiser des actions différentes au même moment, ainsi que le déplacement d’un orchestre de douze musiciens sur scène. Ensuite, le jeu des chanteurs parvient à donner une épaisseur dramatique à cet opéra abstrait, Vincent le Texier en tête -alors que ses déambulations créatrices pourraient n’être qu’une succession de balades vides sur fond noir.

Guillaume Tion, Libération (November 8, 2016)

Il y a assurément une grande maîtrise formelle, indissociable d’une mise en scène au cordeau, dans cet art des coutures invisibles, du glissement imperceptible et de l’entre-deux permanent, mais point trop n’en faut. En superposant les emprunts à l’inexpliqué délibéré d’En attendant Godot de Beckett, au doute de la mise en abyme de Six personnages en quête d’auteur de Pirandello, et au malaise psychologique du puzzle de Mulholland drive de David Lynch, le mode narratif nous met à rude épreuve, voire nous épuise avec un pareil feuilletage de trouble. Peut-on laisser le spectateur à ce point en suspension sans qu’il attrape le mal de l’air ?...Dans ce drame qui nous malmène et pourrait nous perdre en route, la qualité de ces acteurs et l’intensité théâtrale de leur interprétation viennent heureusement à notre secours.

Philippe Carbonnel, Concert Classic (November 7, 2016)

L’acuité de la direction d’acteur rend cette histoire mystérieuse paradoxalement prenante. Certifiant la cohésion de l’équipe et le travail de fond accompli à tous les niveaux, la mise en scène de Ted Huffman épouse étroitement la musique, les chanteurs paraissant tous investis, théâtralement et vocalement…La scénographie réserve de belles images, notamment celle sur laquelle le spectacle se referme. Elle n’instaure pas vraiment le cadre hivernal et l’atmosphère désolée placés en tête de l’argument, brouillant ainsi les repères temporels, alors que les costumes bourgeois suggèrent clairement la Russie du dix-neuvième siècle. La force de ce spectacle réside donc surtout dans sa cohérence visuelle et auditive, fidèle en cela à l’esprit de l’art total qui caractérise le genre de l’opéra auquel cette compagnie insuffle une fraîcheur réjouissante. Clairvoyant, le public accueille chaleureusement cette remarquable production, le genre de projet porté par une équipe sincère et soudée que nous souhaitons voir plus souvent. Et preuve de sa réussite, cette création suscite immédiatement le désir de revoir immédiatement Le Premier Meurtre pour tenter, cette fois, de percer le secret de son étrange argument.

Sébastien Foucart, ConcertoNet (November 7, 2016)

De nombreuses trouvailles musicales et scénographiques ont réjoui le public, présentant une histoire mystérieuse et émouvante.

Charles Arden, Olyrix (November 8, 2016)

Le premier meurtre est un spectacle à trois têtes né de l’écriture quasi simultanée du livret, celui de Federico Flamminio, de la musique et de la mise en scène signée Ted Huffman : une collaboration que l’on ressent puissamment à travers la fluidité du spectacle et cette idée lumineuse de mettre en scène les musiciens aux côtés des chanteurs, en plaçant sur le plateau une partie des instrumentistes, tous en perruque et barbichette blondes…La mise en scène astucieuse et les décors parcimonieux de Ted Huffman, se résumant parfois à un simple jeu de chaises qui modifie les configurations entre chanteurs et musiciens, sont relayés par le beau travail des lumières de Malcolm Rippeth, subtiles pour la toile du rêve ou aveuglantes, lorsque, dans l’épilogue, tout recommence… Autant d’archétypes invoqués et de liberté exercée dans cette création éminemment originale où toutes les énergies convergent pour mettre en parfaite adéquation musique et dramaturgie.

Michèle Tosi, ResMusica (November 14, 2016)

La mise en scène de Ted Huffman est épurée à l’extrême : un noir et blanc auquel s’ajoute de savants éclairages. La première apparition de Misère est digne d’un portrait en clair-obscur à la Vermeer…Le jeu des chanteurs, tonique et exacerbé, donne corps à une intrigue dont l’abstraction lasserait vite…Malgré une intrigue et une partition complexes, le public n’a pu qu’applaudir une telle performance, portée par des interprètes irréprochables.

Suzanne Gervais, La lettre du musicien (November 14, 2016)

Le livret de l’écrivain et poète Federico Flamminio est ici mis en scène par Ted Huffman, ce qui aboutit à un résultat d’une épure extrême, spectacle visuel sur le mode d’une variation intellectuelle et quasi-elliptique aux confins de l’intelligibilité... Réglée à la perfection, la scénographie invite sur le plateau un orchestre miniature qui évolue aux côtés des protagonistes. Ces musiciens sont grimés en Gabriel (barbe grise en collier, lunettes et redingotes) et jouent sans partition – une véritable prouesse qui permet une grande liberté dans les gestes et les déplacements (y compris une spatialisation des musiciens dans les étages supérieurs de la salle).

David Verdier, Le Wanderer (November 12, 2016)

4.48 Psychosis

An ideal foil to the music, Ted Huffman’s staging, set in a white, three-doored room designed by Hannah Clark with lighting by DM Wood, was crisp and minimal. The cast consists of six female singers. Each pulls with equal weight and delivers the raw text with selfless commitment

Fiona Maddocks, The Observer (May 29, 2016)

Where this first ever operatic setting by Philip Venables succeeds is through simple honesty. With a score ranging guilelessly from motoric arrhythmia to wispy renaissance, director Ted Huffman and team attempt neither dramatic adornment nor explanation but allow the text to breathe within a kaleidoscope of inner-outer conflict. On a bare, white-walled stage, six well-matched female singers - led by an outstanding Gweneth-Ann Rand - shuffle greyly distressed. Around them, phrases appear and dissolve in projected sound and video while, above, a superb CHROMA ensemble (sensitively conducted by Richard Baker) charts the disintegration of their hive mind…Knowledge of Kane’s suicide shortly after writing the play can only make this humane and understated piece the more compelling.

Steph Power, The Independent (May 26, 2015)

...rawly powerful and laceratingly honest…Framed by a clinically white box on to the walls of which fragments of the text are projected, Ted Huffman’s finely choreographed staging strikes the right note of unrelieved austerity. This is an urgent message from black-dog hell, and it should not go unheeded.

Rupert Christiansen, The Telegraph (May 25, 2016)

Philip Venables’ operatic version of Sarah Kane’s final play is both startling and immensely moving…Hannah Clark’s sparse designs and Ted Huffman’s unfussy production both focus attention on the individual performances, either in solo scenes or in interactions that are virtually choreographic in their detail and expressive power. The six singers do not disappoint in their outstanding contributions to an immensely moving piece.

George Hall, The Stage (May 25, 2016)

Ted Huffman’s production has a disturbing fluidity as the personae of the six singers merge and morph, though soprano Gweneth-Ann Rand is rapidly identified as the protagonist, while mezzo Lucy Schaufer emerges as the ambiguously motivated doctor, who may be a projection of Rand’s psyche. The other four (Susanna Hurrell, Clare Presland, Jennifer Davis and Emily Edmonds) snipe and console with eerie vividness…4:48 Psychosis is a remarkable achievement.

Tim Ashley, The Guardian (May 25, 2016)

It’s unhinged and chilling, albeit laced with Kane’s trademark humour. Most of all, it is dizzyingly colourful. Ted Huffman’s production does well to keep things simple, locating the action in a whiter-than-white hospital room. The singers are similarly blank canvases; if anything, the Chroma ensemble instrumentalists, under Richard Baker, play more of a starring role. But soprano Gweneth-Ann Rand supplies the production’s most disturbing images. We see her screaming in agony. We see her choking in a panic attack. Finally we see her gazing at a noose. Then lights out.

Hannah Nepil, Financial Times (May 25, 2016)

Philip Venables’ new version now enjoys its world premiere at the Lyric Hammersmith in a production directed by Ted Huffman…Hannah Clark’s set feels appropriately sterile, encapsulating a room with no windows, two chairs and a table, while also presenting a white, clean-edged area that enables the ‘drama’ of the woman’s mindset, replete with light and shade, to be played out to the full…While this 4.48 Psychosis undoubtedly constitutes an opera, the music is best understood as a contributory component to a sensory experience that is also created through word, setting, gesture, movement and sound in the widest sense of the word.

Sam Smith, musicOMH (May 25, 2016)

4.48 Psychosis is an arresting, affecting, haunting whirlwind, perfectly encapsulating the chaotic, discordant world inside the mind of a declining manic depressive. The backdrop to a stark exploration of the human condition, at first look the staging has the simplistic, sterile air of a doctor’s waiting room, or perhaps psych ward, with fittingly impersonal pre-recorded elevator music piped across the theatre as the audience take their seats, silently still musicians seated above the set. However, ably assisted by DM Wood’s lighting, it quickly sheds and acquires different skins at lightning speed as each self-contained scene moves harshly and abruptly from one to the next, with no explanation or let-up.There really is no let-up…With the events of Kane’s own life in mind, the uncomfortable inevitability of death is ever-present, and as the piece builds towards it, towards that perceived escape, the tone both visually and musically appears to warm and soften slightly, culminating in a desperate, but oddly peaceful final scene. A tour de force of emotion with a genuine, horrible intimacy, the rapturous applause as the stage switched to black, though thoroughly deserved, nevertheless felt slightly at odds with the bitter intensity of the final act; an unsettling but unflinchingly real spell, broken itself by reality once again.

Abi Jenkins, The Upcoming (May 25, 2016)

...an intense theatrical experience. In contemporary opera, that is a rare achievement.

Nick Kimberley, Opera Magazine (August 2016)

Double Bill

Just about everything went right in Juilliard Opera’s double bill of Les Mamelles de Tirésias and Der Kaiser von Atlantis...Ted Huffman’s deft productions were finely attuned to the particular character of each piece. He set Mamelles in a Paris café; Samal Blak’s monochrome design scheme conjured up the films of the early 1940s—an apt setting for Poulenc’s nostalgia-drenched score, which conveys its own potent glamour. The set’s only solid element was a movable bar counter that proved remarkably versatile, never more so than at the beginning of Act II, when it served as an incubator for the Husband’s army of newborns. Huffman’s staging, choreographed by Zack Winokur, was continually inventive but never over-busy: it seemed to draw its impetus from the freeform fantasy of the composer’s musical method. It gave full rein to the work’s fizzy humor but never strained for laughs or betrayed the essential elegance of Poulenc’s music. Der Kaiser, appropriately, received more somber treatment. Marcus Doshi’s set was the saddest circus tent imaginable; it easily could have stood on the grounds of Theresienstadt, where Ullmann and Peter Kien wrote the piece. The singers’ clown makeup, designed by Dave Bova, suggested both the big top and the morgue. The production made the audience aware of the grim context of the opera’s composition (both Ullmann and Kien were soon murdered in Auschwitz), but it touched on the horror lightly, bringing out the opera’s elements of cabaret-like parody, as well as its veins of sweet lyricism.

Fred Cohn, Opera News (February 2016)

Ted Huffman directs vivid stagings, based on earlier ones of his own, in the Peter Jay Sharp Theater. The “Kaiser” production is especially evocative, incorporating the creators’ prison experience into the play, as it were…

James R Oestreich, New York Times (November 19, 2015)

Macbeth

The libretto is carved straight from Shakespeare’s original by Ted Huffman, who also directs this dynamic, menacing, all-male production: for the first time in opera, Shakespeare’s language remains intact, though his work is significantly cut to produce a nimble, intense 70 minute drama focusing on the psychological over the supernatural…Styles and Huffman’s particular reading invites issues like PTSD to add a fresh gloss to familiar ideas…The work’s familiarity makes games of this sort with the audience possible: so, after his murder, Banquo (a soft-toned, engagingly naïve portrayal from Alessandro Fisher) does not appear at Macbeth’s table. He does sit to the side of the stage, but there is no need for grey greasepaint or ghoulish gestures.  We all know Macbeth’s conscience sees him all too clearly: Fisher doesn’t need to move. Moments of intelligent restraint like this keep the production lean and intriguing throughout…an elegantly creepy, defiantly cool finale.

Charlotte Valori, Bachtrack (September 10, 2015)

...their bare-bones, all-male version of “the Scottish play” omits any hint of witchcraft and focuses entirely on Macbeth as soldier and king. Does it work? We thought so, provided you’re able to let go of certain preconceptions…it’s greatly to the credit of both librettist and composer that this version, whilst making some drastic alterations, still retains some of Shakespeare’s most poetic and visceral lines…Most people know Shakespeare’s ending to the play, in which Macduff kills Macbeth and then Malcolm restores order in the traditional style, but for those of us who lean more towards the view expressed by Gloucester’s ‘As flies to wanton boys are we to the Gods / They kill us for their sport’ in King Lear, the conclusion offered by this version made a different kind of sense. Instead of the new leader addressing the assembled survivors of the tragic carnage with emollient words, we had those same words spoken by the tyrant, who here survives the avenger’s blows and cynically ennobles those who are still standing. You could say it’s better than all that credulity-stretching stuff about how the hero never did much but would have been great if he had (Hamlet) and it certainly leaves you with a totally different sense of the nature of ambition and tyranny.

Melani Eskenazi, Music OMH (September 10, 2015)

...a reduced version of Shakespeare’s play, turned into a libretto by Ted Huffman, who also directs this initial staging. The source might seem a bold choice, and the treatment is also audacious. The 12-strong cast is all-male, reflecting not only the theatrical practice of Shakespeare’s time but also, says the composer, creating “a distinct and clear soundworld that heightens the strangeness that draws me to the theatre of opera”. Styles’s score runs to around 75 minutes without a break, necessitating substantial cuts to the familiar text, including some of Macbeth’s soliloquising, Lady Macbeth’s sleepwalking, and the witches, as well as some reordering and reallocation of lines from one character to another. The ending is startling if enigmatic…genuine achievement…

George Hall, The Guardian (September 11 2015)

Huffman’s production, in modern army dress, seemed well thought through and executed and suggested its own parallels with recent and contemporary politics and warfare.

Mark Berry, Seen and Heard International (September 12, 2015)

Svádba

Il faut y reconnaître la pâte des metteurs en scène Ted Huffman et Zack Winokur. Si l’on identifie le talent d’un homme de théâtre à sa capacité créer un monde avec rien, alors ceux-là sont à marquer d’une pierre blanche, car ils ont dirigé ces jeunes femmes rayonnantes avec une dextérité équivalente à la virtuosité vocale, tout en veillant à la juste expression de chaque personnalité singulière, et aux atmosphères évoquées dans chacune de ces courtes scenes…un spectacle aussi petit par ses dimensions que grand par sa qualité.

Christian Merlin, Le Figaro (July 10, 2015)

Ted Huffman et Zack Winokur, metteurs en scène de ce gynécée, ont pris soin d’accompagner les corps déliés des jeunes filles dans le sens du chant. Pas un mouvement qui ne soit dicté par la musique. Le jaillissement d’onomatopées évoquant de fulgurantes disputes entre filles ; l’incantation quasi mystique de la prêtresse en robe blanche prête pour le sacrifice, ou les épanchements sensuels de la nuit, ondoyant les corps de caresses amoureuses et prémonitoires. Tour à tour puériles et sages, ludiques et tendres, sauvages et séductrices, les six jeunes chanteuses ont incarné avec une présence scénique et vocale bluffante la ronde éphémère de Milica, Danica, Lena, Zora, Nada et Ljubica.

Marie-Aude Roux, Le Monde (July 4, 2015)

À Aix, Ted Huffman et Zack Winokur exaltent la puissance féminine dans « Svadba », un opéra déroutant d’Ana Sokolović...cet opéra atypique n’avait pas connu de version scénique en Europe. Le duo Ted Huffman et Zack Winokur a su en restituer la puissance incantatoire comme la mélancolie et la joie ludique. Il faut dire qu’il bénéficie d’un sextuor vocal féminin absolument stupéfiant, impressionnant de rigueur (la justesse, la mise en place, la précision rythmique) comme de force expressive et par ailleurs formidables comédiennes. Proposée en fin d’après-midi, cette œuvre ne doit pas être considérée comme un simple prélude aux grandes soirées lyriques. Son effectif ultra-léger et son originalité devraient lui assurer une large diffusion. Longue vie au « Mariage » !

Philippe Venturini, Les Echos (July 6, 2015)

C’est la première fois que l’Europe accueille cette petite pépite dans la mise en scène de Ted Huffman et Zack Winokur. Sur la scène du Théâtre du Jeu de paume, c’est la fête. Un vrai régal, énergisant et planant. D’autant que l’absolue nudité des décors – entre quelques murs gris – et la mise en scène joueuse et astucieuse des deux compères à l’œuvre ouvrent sur de belles ambiances oniriques…Pour l’heure, Svadba s’offre encore à voir et à entendre pour trois derniers soirs, pendant une heure de joyeuse exploration musicale. Il faut y courir.

Sylvie Bonier, Le Temps (July 13, 2015)

...une œuvre brève mais passionnante. Une réussite. La mise en scène de Ted Huffman et Zack Winokur fait circuler les corps avec fluidité. Entre danse, opéra de chambre et jeu théâtral, Svadba est un de ces ouvrages qui méritent toute notre attention…

Patrick de Maria, La Marseillaise (July 9, 2015)

Ana Sokolovic a écrit un texte qui dit peu, juste l’essentiel, mais qui est surtout le support, le tremplin, de toutes sortes d’effets vocaux et rhythmiques provoquants des réactions corporelles qu’on dirait instinctives et qui sont pourtant si efficacement mises en scène par Ted Huffman et Zack Winokur. Un ravissement.

Pierre Bouchet, Le Jeudi (July 9)

E’ da raccomandarsi ai sovrintendenti e direttori artistici alla ricerca di produzioni di alta qualità, a basso costo di allestimento, e tali da attrarre il pubblico giovane…L’innovazione è nella struttura musicale, supportata da una regia efficace imperniata sulla recitazione e una scena unica e luci che ben costruiscono l’atmosfera…Un piccolo grande capolavoro che speriamo giunga anche in Italia.

Giuseppe Pennisi, Il Messaggero (July 10, 2015)

Die szenische Umsetzung erfolgt durch Ted Huffman und Zack Winokur. Die Bühne des kleinen klassizistischen Opernhauses Jeu de Paume in Aix bleibt leer. Es wird ausschließlich mit Licht und Choreographie gearbeitet. Im Takt mit der Musik bewegen sich die Sängerinnen in tänzerischer Leichtigkeit, drücken Emotionen oder Handlungen durch ihre Körperbewegungen aus. In der Intimität der Handlung und des Theaters entsteht ein Gefühl der Gemeinsamkeit, der Zuschauer fühlt sich schnell einbezogen und nicht nur als externer Betrachter. Gerne würde man die einstündige Aufführung verlängern und dem Spiel weiter folgen.

Helmut Pitsch, Opernnetz (July 8, 2015)

...d’une beauté fulgurante. En une heure de temps, une heure de musique et de théâtre purs, la compositrice serbe, ses six chanteuses et les deux metteurs en scène Ted Huffman et Zack Winokur créent un monde d’émotions mouvantes…Il faut dire que la mise en scène réalisée par Ted Huffman et Zack Winokur, économe en décors, est un exemple de fluidité qui met en valeur toute la force symbolique de la musique. Dans cet opéra où tout est tournoiement, ils savent créer ces légers décalages qui rendent perceptible le caractère des personnages.

Jean-Guillaume Lebrun, Concert Classic (July 12, 2015)

La puesta en escena es de Ted Huffman y Zack Winokur, y es de una austeridad máxima. Lo que han trabajado en profundidad es la interrelación de las seis amigas mediante movimientos coreográficos desarrollados en un escenario casi vacío, con apenas unos paneles y escasos elementos como son unas sillas o unos tazones. Es un minimalismo al servicio total y absoluto de la música.

Rosa Massagué, El Periódico (July 23, 2015)

Entre rires et larmes, c’est la fraîcheur d’une ronde printanière qui se laisse voir et apprécier sans efforts aucun…La scène du Théâtre du Jeu de Paume n’offre pour décor qu’un modeste paravent à l’arrière et quelques chaises, ce qui dégage tout l’espace à l’avant pour ces plaisantes et ingénues chorégraphies…La modeste dimension du projet n’enlève rien à son séduisant parfum.

David Verdier, Altamusica (July 7, 2016)

There is of course much physical motion, thanks to the fine efforts of two U.S. trained artists, stage director Ted Huffman and choreographer Zack Winokur who set abstract movement for each of the seven moments…Like immersing yourself in a painting the subject matter of Svadba is of less importance than the delight you find in the way its story is told.

Michael Milenski, Opera Today (July 18, 2015)

One of the high points of this year’s festival was the premiere of Ana Sokolovic’s Svadba, an opera for six female voices a cappella about a Serbian bride-to-be and the five close friends who help her prepare for her wedding day. Sokolovic´’s score is compelling and beautifully transparent, and the show, adeptly staged by Ted Huffman and Zack Winokur, is easy-to-tour and will, I expect, have a good life on other world stages.

Brian Kellow, Opera News (November, 2015)

Les mamelles de Tirésias

Court, efficace et impeccable. Arrivant à Bruxelles après les festivals d’Aldeburgh et d’Aix-en-Provence, la production des “Mamelles de Tirésias” qu’a donnée la Monnaie ce week-end en sa salle Malibran fut une réussite de tous points de vue…Mais le prix de ce spectacle vient aussi et surtout de la magnifique mise en scène de Ted Huffman. A la Grand-Place de Zanzibar imaginée par Poulenc, le jeune Américain préfère un café français des années 40, tenu par Thérèse et son mari. Il y a un grand bar sur roulette en mouvement perpétuel, il y a des globes lumineux et des ballons (qui seront, forcément, les célèbres mamelles), il y a les chorégraphies de Zack Winokur et il y a les superbes éclairages de Marcus Doshi. De quoi créer, dans une ambiance stylisée de comédie musicale à l’ancienne, une énergie communicative qui fait merveille.

Nicolas Blanmont, La Libre (January 20, 2014)

Face à une troupe de chanteurs largement inexpérimentés, le metteur en scène Ted Huffman n’a pas cherché la facilité : interprétant avec beaucoup de liberté les indications de mise en scène proposées par Poulenc, il situe l’action dans le décor unique d’un café avec son comptoir et demande à ses jeunes recrues un investissement scénique de tous les instants, les faisant bouger, danser et sauter dans tous les sens, occupant l’espace dans un joyeux désordre organisé où le burlesque le plus déjanté le dispute aux références cinématographiques du cinéma américain de l’immédiat après guerre, pour la plus grande joie des spectateurs. Inspiré, maîtrisé, virtuose, le spectacle est franchement réussi, en tous cas dans sa dimension visuelle.

Claude Jottrand, Forum Opera (January 21, 2014)

L’extrême liberté de ton d’Apollinaire, une action qui part dans tous les sens à tout moment, un argument de départ centré sur la volonté de changement (ici de sexe), ces quelques traits de folie présentent de réelles connexions avec l’effervescence du mouvement surréaliste. Les solutions trouvées par le metteur en scène britannique Ted Huffman pour renouveler chaque instant de la farce sont aussi foisonnantes que s’il s’agissait d’un spectacle de cirque. Intelligence, humour, habileté, chaque geste a été étudié de sorte à ne jamais laisser les chanteurs inoccupés, ou traverser un creux. Et comme ils se donnent à fond…De même que le public qui a fait une ovation à ce spectacle qui prélude un peu au carnaval.

Philippe Dewolf, MUSIQ 3 (January 17, 2014)

Faites-vous plaisir, ce soir et ce week-end, avec la petite bulle d’humour et de légèreté que propose la Monnaie…Le metteur en scène sculpte une enfilade de tableaux autour d’un unique élément de décor – un long comptoir qu’il déplace à volonté pour libérer le « dance floor ». S’y agglutinent les chanteurs dans des compositions picturales que n’aurait pas reniées Poulenc (qui aimait autant la peinture que la littérature) et qui font référence aux comédies musicales des années ’40 de la Metro-Goldwyn-Mayer…En guise de réconciliation des sexes, le spectacle s’achève par une inévitable scène de débauche, mais sans s’y attarder, conservant intacte la parfaite légèreté de l’ensemble. Le bonheur!

Xavier Flament, L'Echo (January 17, 2014)

Rythmée, ciselée et gentiment irrévérencieuse, la mise en scène de Ted Huffman revendique le burlesque des anciennes comédies musicales…Ce petit spectacle à l’humour fin constitue un véritable antidote à la morosité ambiante. On en reprendrait volontiers une dose.

Sébastien Foucart, ConcertoNet (January 22, 2014)

Director Ted Huffman chose to set the piece in a café of the mythical Riviera town and with the sense of a 1940s movie musical and Samal Blak’s sharp, stylish design achieved this admirably…the performance bristled with energy and elan, roles and costumes interchanging seamlessly…The sharp, astringent edge that is such a characteristic and attractive feature of Poulenc’s music was gloriously captured…For one hour the mist and rain swirling round the hall were forgotten in a joyous outpouring of musical theatre. An excellent performance of an all-too-rarely heard work.

Gareth Jones, Ipswich Star (January 07 2014)

A marvellous and entertaining production…directed with great flair, imagination and skill by Ted Huffman, an American stage director…

Tony Cooper, East Anglian Daily Times (January 08 2014)

Hydrogen Jukebox

I don’t know if I’ve ever seen anything as completely original on a major Milwaukee stage as the weird and wonderful Hydrogen Jukebox...the Skylight production defies expectations from its opening bass thrum to its powerfully simple finale.

Paul Kosidowski, Milwaukee Magazine (March 16, 2014)

Wow. Just wow. That’s how I still feel days after catching the opera Hydrogen Jukebox at the Skylight Music Theatre.

Matthew Reddin, Third Coast Daily (March 19, 2014)

Under the direction of Ted Huffman, all of the show’s elements work harmoniously to create a memorable and unique experience not seen previously in Milwaukee (at least, not on this large a scale).

Anne Siegel, Total Theater (March 2014)

a captivating production to be remembered by Milwaukee audiences…travels the road of endless theatrical imagination.

Peggy Sue Dunigan, Broadway World (March 17, 2014)

there is not a cliché, poetic or musical, to be found; it’s always alive, fresh, and raw.

Jeff Grygny, The Milwaukee Examiner (March 18, 2014)

La cambiale di matrimonio (Concert Staging)

an uproarious and beautifully sung performance…as ebulliently engaging as anyone could wish. With Music Director Nicholas McGegan leading a crisply paced performance and director Ted Huffman making deft use of the tiny performance space, this was a stretch of unalloyed delight.

Joshua Kosman, San Francisco Chronicle (April 16, 2015)

an utterly delightful performance…Shown off in an expertly minimal staging (by director Ted Huffman)

Steven Winn, San Francisco Classical Voice (April 20, 2015)

Nicholas McGegan led the orchestra and singers in a brisk reading of this engaging farce, which enjoyed an uproarious staging by director Ted Huffman.

James Roy MacBean, The Berkeley Daily Planet (April 20, 2015)

Ted Huffman’s skeletel but stylish staging let Gaetano Rossi’s comic libretto bloom.

Allan Ulrich, The Financial Times (April 21, 2015)

Eugene Onegin

Ted Huffman’s staging is a hand-crafted masterpiece. Carefully thought through to the smallest detail and full of imagination with seemingly little effort.

Marion Eigl, Der Kurier (October 6, 2014)

the simple and beautiful production of Ted Huffman….

Stefan Ender, Der Standard (October 7, 2014)

La Calisto

Ted Huffman’s direction was unfailingly inventive and often uproariously funny.

Joe Law, Opera News (October 2014)

Cincinnati Opera’s superb production of Cavalli’s antic creation perfectly balances the story’s randy and rambunctious elements with the delicate portions that dot it…The stage direction by Ted Huffman is sure-footed and impeccably stylish.

Rafael de Acha, Seen and Heard International (July 23, 2014)

Don’t walk. Run to catch the remaining performances of La Calisto. Ted Huffman’s staging is witty and occasionally wild…It’s heavenly.

Anne Arenstein, Cincinnati City Beat (July 22, 2014)

La Calisto was one of the most enjoyable productions in recent seasons at Cincinnati Opera.

Mary Ellyn Hutton, Music in Cincinnati (July 21, 2014)

The Soldier’s Tale

Der Kaiser von Atlantis

In a word, superb…crisp and creative stage direction by Ted Huffman…

Jerome Sehulster, Stamford Advocate (June 14 2009)

at once absurd, grotesque, and brilliant…

Linda Phillips, Greenwich Citizen (June 16 2009)

impressively mounted, visually memorable and well-sung staging by Ted Huffman…Deserved standing ovations greeted the committed team of artists.

David Shengold, Opera News (September 2009)

This production, engagingly directed by Ted Huffman, beautifully caught the spirit of the original conception.

Eric Myers, Opera (November 2009)

Galileo Galilei

The staging by Ted Huffman was superbly handled, with an ease and flow that made for a truly engrossing tale.

Mary Ellyn Hutton, Music In Cincinnati (July 12, 2013)

There are no chorus, ballet sequences, large sets and mercifully, none of the grandstanding that usually passes for acting on many operatic stages—certainly not in this fine production directed by Ted Huffman…visually arresting and dramatically cohesive.

Rafael de Acha, Seen and Heard International (July 23 2013)

Most of the Boys

Alice In Wonderland

Die Dreigroschenoper (Concert Staging)

Ted Huffman’s semi-staging was deftness itself.

Paul Driver, The Sunday Times (February 28 2013)

Vladimir Jurowski conducted The Threepenny Opera in a simple but edgy semi-staging by Ted Huffman that allowed Brecht’s commentaries on monetarism, racism and sexuality to hit home with tremendous force.

Tim Ashley, The Guardian (February 28 2013)

Ted Huffman’s crisp stage direction replaced the dialogue with Brecht’s own sardonic linking narration (delivered with brilliant impassiveness by Max Hopp) and added a few extra witty touches of Brechtian alienation.

Richard Morrison, The Times (March 03 2013)

Weill’s sour-sweet orchestrations registered vividly in Ted Huffman’s icily stylised semi-staging.

Anna Picard, The Independent (March 09 2013)

Giasone

ETO’s well-sung production, sensitively conducted by Joseph McHardy and intelligently directed by Ted Huffman, gives much pleasure.

Rupert Christiansen, The Telegraph (October 11, 2013)

Director Ted Huffman sees it as pervaded by a very modern cynicism and, with Samal Blak’s effective designs, his production keeps a balance between narrowly-skirted tragedy and broad comedy…the drama never flags for an instant.

Michael Church, The Independent (October 7, 2013)

the almost Shakespearian collisions between comedy and intensity prove remarkably compelling.

Tim Ashley, The Guardian (October 6, 2013)

Ted Huffman’s naturalistic production and Samal Blak’s post-modern designs mix old and new with freshness and contemporary relevance.

David Hart, Birmingham Post (November 1, 2013)

The darkest arias have raw intensity, with the dazzling, comic elements providing levity, compounding rather than undermining the emotions expressed. The reunion of Jason and his wronged but faithful wife Isiphile unfolds with potent dignity…The impact was indelible.

Fiona Maddocks, The Observer (October 13, 2013)

Jason, Cavalli’s greatest hit, emerges trimmed and translated as a witty commentary on fidelity in English Touring Opera’s new production. Substantial cuts have shorn the Golden Fleece from the tale, not to mention the Argonauts…None of this bears much relation to the myth it is based on, but it’s miles funnier in Ted Huffman’s pacey production.

Intermezzo, Intermezzo Typepad (October 14, 2013)

It’s done exceptionally well: everything – lyrics, music, humor and action – moves seamlessly.

Jaime Robles, Bachtrack (October 7, 2013)

I was gripped by Ted Huffman’s production, which tells the story simply with the focus squarely on the acting and musical expression - and amazingly nothing feels far fetched or over done, however extreme the situation.

Capriccio Music, (October 12, 2013)

The third of English Touring Opera’s season of Venetian operas is Jason, by Cavalli and, on the evidence of this production, the most fun.

Catriona Graham, The Opera Critic (October 30, 2013)

...particularly well staged…

Roger Jones, Seen and Heard International (October 27, 2013)

Huffman’s vision allowed for an ideal balance between the tragedy and comedy of the opera, which would have been sought-after by Venetian audiences in the seventeenth century, and this was realised to full effect by a talented cast.

Hannah Templeton, www.bsecs.org.uk (October 24, 2013)

The Lighthouse

Overall it is a very satisfying piece of theatre which this production (designed by Neil Irish and directed by Ted Huffman) gets the absolute best out of.

Kimon Daltas, The Arts Desk (October 12 2012)

English Touring Opera’s pitch-perfect production doesn’t drop the easy catch, and the director Ted Huffman has drawn sensitive portrayals of the imploding keepers ...this is a truly gripping yarn, and it’s not often one can say that of an opera.

Rupert Christiansen, The Daily Telegraph (October 12 2012)

Both Huffman’s staging and Richard Baker’s conducting are excellent, equal in precision…

Mark Berry, Seen and Heard International (October 12 2012)

Ted Huffman’s magnificently intense period setting…You will rarely experience a more compelling and affecting night at the opera than this. Don’t miss it.

Graham Rogers, The Stage (October 12 2012)

If I have not yet drawn attention to Ted Huffman’s sweetly paced production, that is because it does not draw attention to itself. Unshowy yet never less than thrilling, the American director’s stagecraft somehow manages to be restrained and explosive at the same time. As a masterly staging of a great opera it deserves the widest possible audience. Do catch it on its travels: it’ll lift you up and leave you drained.

Mark Valencia, Classical Source (October 13 2012)

Ted Huffman’s new production only enhances the taut, free-flowing storytelling…Every minute is utterly riveting.

, Intermezzo (October 14 2012)

This touring version of Peter Maxwell Davies’s chamber opera conjures dark magic with utmost skill.

Richard Fairman, Financial Times (October 15 2012)

the stage effectively drew spectators into the claustrophobic world of this maritime signal tower…exquisitely managed, and provoked an ecstatic reaction from the audience.

Ninfea Cruttwell-Reade, Bachtrack (October 15 2012)

Huffman wisely keeps things simple, allowing the spare elegance of the score to do its work, while establishing some neat visual tensions…it’s a show that will haunt you well beyond its brief 80-minute span.

Alexandra Coghlan, The New Statesman (October 16 2012)

[Maxwell Davies] chose to attend both performances and was clearly delighted with the interpretation…English Touring Opera have done it justice with this engaging production…The director, Ted Huffman does an excellent job in getting his three protagonists to act with great intensity…

Miranda Jackson, Opera Britannia (October 17 2012)

Ted Huffman’s gripping staging of this chilling opera…

Hugh Canning, The Sunday Times (October 28 2012)

Director Ted Huffman and Richard Baker conducting the Aurora Orchestra deliver an engaging and thought-provoking performance of this intriguing opera.

Catriona Graham, The Opera Critic (October 29 2012)

Hänsel und Gretel

La Bohème

Director Ted Huffman and his cast lay bare the opera’s beating heart by focusing on the emotional truth of the characters and their world…It was breathtaking.

Chip Chandler, Amarillo Globe-News (October 2, 2011)

Merola Grand Finale

Among my umpteen Merola Program closing concerts — all memorable in various ways — Saturday’s was one of the most enjoyable. Programmed, directed, and performed with care and effectiveness, this was what opera doesn’t always manage to be: delightful entertainment. Directing the quasi-staged evening was one of the program’s apprentice stage directors, Ted Huffman, a young artist who will go far.

Janos Gereben, San Francisco Classical Voice (August 21 2010)

The three-hour showcase, conducted by Dean Williamson and directed with winning tact by Ted Huffman, turned a revealing light on the 25 young artists in this year’s crop.

Joshua Kosman, San Francisco Chronicle (August 23 2010)

La voix humaine

Huffman embraced the minimalism of the opera and used it as a metaphor for the isolation inherent to the piece. All told, it made for some appropriately haunting stage pictures and brought a visceral freshness to the work.

Olivia Giovetti, WQXR (June 11, 2011)

emotionally riveting, poignant, and ultimately heartbreaking..The audience erupted in bravos for this marvelous performance.

Linda Phillips, Greenwich Citizen (June 24, 2011)

El Cimarrón

visually striking, emotionally resonant…

David Shengold, Time Out NY (June 10 2010)

This production is a shining beacon of minimalism…

Valmont, Parterre Box (June 10 2010)

the enthusiastic reception awarded Ted Huffman’s excellent new production of the work demonstrated the open-minded attitude and artistic freedom often denied Mr. Henze, 83… a compelling musical and theatrical experience, especially in this tightly wrought production.

Vivien Schweitzer, New York Times (June 11 2010)

The performance was greatly enhanced by the work of directors Ted Huffman and Zack Winokur…

Arlo McKinnon, Opera News (September 2010)

Il ritorno d’Ulisse in patria